Niedersachsenliga: SG DGS – TSV Bemerode     2:1 (1:1)

 

Bericht: Kai Loges/Uli Birk

 

Team: Sofia Schenk, Mette Bielefeld, Jojo Diepold, Kira Winter, Franca de Voss, Lea Wiemers, Thorid Bruns, Juli Ruhstrat, Nele Bielefeld, Kyra Czerwinski, Nele Fromm, Vanessa Pape, Jamie Hackenjos und Paula Kinkelbur.

 

Trainer: Uli Birk

Co-Trainer: Kai Loges


SG Diemarden-Groß Schneen nach erstem Heimspiel in der Niedersachsenliga angekommen

 

In den vorherigen Spielen ging die SG stets früh in Führung, diesmal zappelte der Ball bereits nach zwei Minuten im eigenen Netz.
Trotzdem war das Team hiervon nicht beeindruckt, die Spielerinnen versuchten weiter konstruktiv nach vorn zu spielen. Dies fiel allerdings gegen die laufstarken und kämpferisch auftretenden Gäste aus Bemerode schwer, die den Gastgeberinnen wenig ungestörte Zeit am Ball gönnten.
Die Hannoveranerinnen waren in der ersten Hälfte überlegen ohne jedoch im Spiel große Gefahr nach vorn auszustrahlen.

Mit fortgeschrittener Spielzeit gelang es der SG immer besser durchdacht nach vorn zu spielen. Ein auf der rechten Seite  tief gespielter Ball in den Rücken der Abwehr wurde noch einmal quer an die Strafraumgrenze gespielt und eine mitgelaufene Mittelfeldspielerin konnte den Ball flach einschieben. Das Ergebnis wurde mit viel Kampf und Geschick in die Halbzeit gerettet.

Nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Bemerode  machte Druck, konnte die Angriffe aber nicht zwingend zu Ende spielen, die SG blieb mit schnellen Gegenstößen immer  gefährlich. Zudem wurde das Spiel gegen den Ball immer besser, so dass die Gäste oft schon im Mittelfeld entscheidend gestört werden konnten, so dass sie mehr und mehr ihre Linie verloren.

 Die größte Chance der Bemeröderinnen machte die gut spielende Innenverteidigung zu Nichte, als sie für die bereits geschlagene Torfrau den Ball mit dem Kopf über das Tor lenkte.

Gegen Ende des Spiels merkte man beiden Teams das laufaufwendige Spiel auf tiefem Geläuf an. Zehn Minuten vor Spielende wurde eine hinter laufende Spielerin steil geschickt und schlug aus vollem Lauf eine Flanke in den Rücken der Abwehr. Diese konnte wieder von einer nachgerückten Spielerin verwertet werden.

Der Vorsprung wurde mit viel Willen und Kampf verteidigt.

„Das nennt man effektiv“, zollte die gegnerische Trainerin Respekt. „Die SG hat die wenigen Chancen genutzt. Wir haben in der ersten Hälfte nicht nachgelegt.“

Fazit: Wir waren heute sicher nicht das spielerisch bessere Team, hatten aber auch das Glück, das uns in den letzten Spielen gefehlt hat. Kämpferisch war es auf jeden Fall eine gute Leistung. Alle Spielerinnen mussten heute viel nach hinten arbeiten und konnten sich am Ende mit diesem Erfolg gegen einen der Topfavoriten der Liga belohnen. Das Schirigespann agierte souverän und konsequent.

 

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