TSV Germania Diemarden besiegt VfL Wolfsburg II mit 3:0

Von Beginn an setzten die körperlich überlegenen Gäste mit Pressing und körperbetontem Spiel das junge Diemardender Team unter Druck, und wollten so Fehlpässe provozieren.
Darunter litt das Aufbauspiel der Gastgeberinnen, zu schnell und zu ungenau wurde der Ball nach vorne gespielt.

Trotzdem konnten sich die Wolfsburgerinnen weder über Passkombinationen noch über Einzelaktionen Chancen erspielen. Die Gastgeberinnen standen tief und stellten mit viel Laufarbeit die Pass- und Laufwege zu. Nur mit gelegentlichen Fernschüssen auf das Tor der sicher agierenden Torspielerin Sofia Schenk konnten die Wolfsburgerinnen zum Abschluss kommen.
Die Diemardener Spielerinnen waren ihererseits stets durch schnell vorgetragene Konter gefährlich.

Einer dieser schnellen Gegenstöße konnte von der Wolfsburger Verteidigung nur durch ein Foulspiel an der Strafraumgrenze unterbunden werden.
Der von Nele Bilefeld direkt geschossene Freistoß wurde von der Mauer unhaltbar zur 1:0 Führung abgefälscht.

Aufgrund der Mehrzahl und Qualität der Chancen war die Halbzeitführung für den TSV nicht unverdient.

Nach Wiederbeginn übernahmen die Gastgeberinnen mehr und mehr die Initiative und erspielten sich einige Chancen. Im Abschluss fehlte aber oft das nötige Quentchen Glück, der letzte saubere Pass oder die notwendige Abgezocktheit vor dem Torwart.
Nach einem vom defensiven Mittelfeld abgefangenen Ball schalteten die Diemardenerinnen schnell um. Franca de Voss wurde auf der linken Seite mit einem Pass in die Tiefe geschickt und konnte die entgegenstürmende Torhüterin zum 2:0 überwinden.
Spätestens jetzt war der Widerstand bei den Wolfsburgerinnen gebrochen. Das 3:0 fiel gegen Mitte der zweiten Halbzeit durch einen Fehler der Gästetorhüterin, die einen von links scharf hereingegebenen Ball nicht unter Kontrolle bekam und ins eigene Tor lenkte.

Das junge von Uli Birk und Heiko Schachtebeck trainierte Team, das bis auf eine Spielerin noch geschlossen bei den C-Juniorinnen spielen könnte, bot eine geschlossene Teamleistung, aus der keine Spielerin herausgehoben werden sollte.

Die Kulisse von mehr als 60 Zuschauern und sommerliche Temperaturen passten zum Gesamtbild.

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