TSV Germania Diemarden siegt im Spitzenspiel

Mit einem verdienten 2:0 Sieg sicherte sich der TSV Germania Diemarden vor knapp 100 Zuschauern den Sieg im Spitzenspiel der Bezirksliga Braunschweig.

In einem Spiel auf Augenhöhe hatten die Göttingerinnen mehr Ballbesitz konnten aber keine zwingenden Aktionen vor dem Tor der Gastgeberinnen zum Abschluss bringen. Immer wieder war in der gut gestaffelten Defensive eine Spielerin, die den Schuss aufs Tor blockte oder den entscheidenden Passweg zustellte.

Die Spielerinnen des TSV zeigten den besseren Spielaufbau, hielten den Ball wenn es notwendig war und rückten mit dem Mittelfeld oder den Außenverteidigerinnen nach. Nach 20 Minuten wurde die geduldige Spielweise belohnt. Nach einer Spielverlagerung von der rechten Seite über zwei schnelle Pässe konnte Kira Winter auf halblinker Position den Ball mustergültig an der stark spielenden SVG Torhüterin in die linke untere Ecke schlenzen.

Bis zum Ende der ersten Halbzeit rannte die SVG mit langen Bällen gegen das Tor der Diemardenerinnen an ohne sich eine zwingende Torchance zu erspielen. Die Gastgeberinnen, kontrollierten den Ball und waren näher am 2:0 als die Gäste am Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelten die Gäste erneut viel Druck und es schien nur eine Frage der Zeit, dass der Ausgleich fiel. Aber erneut konnten keine klaren Torchancen herausgespielt werden, weder mit Fernschüssen noch mit Pässen über die Außen konnten sich die Göttingerinnen durchsetzen. Die Spielerinnen des TSV bekamen jetzt durch ihren hohen läuferischen Einsatz konditionelle Probleme und standen zu tief. Nach 15 Minuten konnten sie sich aber wieder befreien und begannen wieder strukturiert nach vorn zu spielen.

Mitte der zweiten Halbzeit kam es zu einem Freistoß an der linken Strafraumecke. Lea Kristin Wiemers zog den Ball mit rechts auf das Tor. Zur Verwunderung aller fand der Ball vorbei an allen Angreifern und Verteidigern den Weg in den rechten oberen Winkel.

Danach konnten beide Teams aufgrund des hohen Tempos die Konzentration nicht mehr halten, viele Bälle wurden ungenau oder zu lang in die Spitze gespielt.
Zum Ende des Spiels bekamen die Gastgeberinnen wieder Oberwasser, in dem sie den Ball hielten und den Gegner laufen ließen. So wurde der verdiente Sieg mit spielerischen Mitteln gesichert.

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