Auswärtssieg in Goslar - TSV Gewinnt mit 2:1

Die B-Juniorinnen des TSV Germania Diemarden konnten sich durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 2:1 gegen den SC Goslar 08/Sudmerberg durchsetzen.

Das Gästeteam kam nur schwer in die Partie, da die Bälle im Spielaufbau überhastet und unpräzise gespielt wurden.
Die Spielerinnen aus Goslar mussten nur kompakt stehen und auf die Fehler warten, um sich ihrerseits meist über die starke rechte Außenangreiferin in Szene zu setzen.
Diese Spielerin erzielte auch nach einem Solo, bei dem sie aus der Mitte kommend drei Abwehrspielerinnen aussteigen lies, das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0 für Goslar.

Der Treffer hinterlies bei den Diemardenerinnen aber keine Wirkung. Zunehmend brachte das Team von Heiko Buttlar durch mehr Laufbereitschaft und mehr Ballkontrolle Ruhe in das eigene Spiel. In zählbaren Erfolg konnte die gewonnene Spielkontrolle vor der Pause allerdings nicht umgesetzt werden.

„Zu Beginn des Spiels konnten wir mit nur mit Wenigem zufrieden sein. Das Team steigerte sich aber kontinuierlich. In der Pause wurden nur kleinere Einzelkorrekturen gegeben. Ich habe den Spielerinnen gesagt, dass ich überzeugt bin, dass wir hier als Sieger vom Platz gehen“, erläuterte Trainer Uli Birk seinen Eindruck von der Spielentwicklung.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war wieder von Unkonzentriertheit und unnötigen Ballver-lusten in der Defensive der Gäste geprägt, ein Gegentreffer der Gosleranerinnen schien nur eine Frage der Zeit zu sein.

Doch diese Phase dauerte nur 10 Minuten, es wurde wieder mehr kommuniziert und das defensive Mittelfeld um die mit viel Einsatz spielende Vanessa Pape begann meist kontruktiv nach vorn gespielt.

Nach einer gelungenen Spielverlagerung durch mehrere präzise Pässe konnte der Ball auf die in die Tiefe gestartete Franca de Voss durchgesteckt werden, die den Ball flach einschieben konnte.

Goslar zog sich jetzt weiter zurück, und so konnte sich das Gästeteam trotz Feldüberlegenheit nur wenige gefährliche Spielsituationen erspielen.
Das Team spielte geduldig und setzte die vom Trainerteam vorgegebene Devise um, durch einen langsameren Spielaufbau mehr Akteurinnen in das Kombinationsspiel einzubeziehen.

Bei einem der wenigen Angriffe der Gosleranerinnen konnte die Flanke abgefangen werden und nach einer Passstafette auf der linken Seite bis zur gegnerischen Grundlinie wurde der Ball zur Ecke des Strafraums zurück gelegt. Der anschließende Querpass konnte durch die aufgerückte Mittelfeldspielerin Johanna Diepold verwertet werden.

Der Sieg in Goslar war zwar von der Entstehung her glücklich aber nicht unverdient. Bei der vom Trainerteam eingeleiteten Entwicklung zu einer kontrollierteren Spielweise gibt es erste Ansätze zur Umsetzung. Die benötigte Zeit ist aber vorhanden und wird dem Team vom Umfeld auch eingeräumt.

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