02.06.2013

TSV Diemarden besiegt VfL Lüneburg mit 3:2

In einem interessanten Spiel auf gutem technischem und taktischem Niveau besiegten die C-Juniorinnen des Gastgebers die B-Juniorinnen des VfL Lüneburg(Bezirksliga Lüneburg) verdient mit 3:2.
Die Gäste aus Lüneburg wollten eigentlich auf ihrer Saisonabschlussfahrt ins hessische Kirchheim vor Ort an einem zweitägigen Turnier für ihre Altersklasse teilnehmen.
Kurz vor Antritt der Reise wurde Ihnen aber mitgeteilt, dass das Turnier mangels Masse an teilnehmenden Teams abgesagt wurde.

Da die Unterkunft aber schon gebucht war, suchten Sie sich in der Nähe ein anderes Turnier und verabredeten auf der Rückfahrt ein Freundschaftsspiel in Diemarden.

Der Gast aus Lüneburg agierte mit einer Viererkette, einem kompakten Mittelfeld und drei Stürmern.

Die Gastgeberinnen gingen erstmals aufs 11er-Feld und spielten das neu einstudierte
 4 – 4 – 2-System, was besonders in der ersten Halbzeit hervorragend klappte.
Die Lüneburgerinnen rannten sich immer wieder an der sicher stehenden Viererkette fest, Fernschüsse wurden von den beiden zentralen Mittelfeldspielerinnen verhindert.
Auch die Mittelfeldaußen halfen oft mit nach hinten aus, setzten die Angreiferinnen unter Druck oder stellten Passwege zu. Die beiden Stürmerinnen liefen vorn viel und störten das gegnerische Aufbauspiel schon früh.

Zur Pause führten die Diemardenerinnen durch schön über die Flügel heraus gespielte Tore mit 2:1, wobei das Gegentor durch einen direkt verwandelten Freistoß von ca. 20 Metern fiel.
Ein Zwei-Tore-Vorsprung hätte dem Spielverlauf eher entsprochen.

In der Pause gab es bis auf kleinere Korrekturen wenig zu bemängeln, lediglich mehr Seitenwechsel wurden von Trainer Uli Birk gefordert.

Dies wurde auch gut umgesetzt und die schnellen Außenspielerinnen wurden immer wieder mit schönen Pässen durch die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr in aussichtsreiche Positionen gebracht.
Die gut aufspielende gegnerische Torhüterin musste einige Male viel riskieren, um ihr Team im Spiel zu halten.

Dann bekamen die Lüneburgerinnen das Spiel besser in den Griff, da bei den Gastgeberinnen die Kräfte nach ließen(hatten keine Wechselspielerin zur Verfügung). Dadurch fehlte die Passgenauigkeit und die entscheidenden Zweikämpfe wurden verloren.
Nach einer langgezogenen Flanke durch den Strafraum fiel der Ausgleich durch ein Eigentor. Die Spielerin war zum Eingreifen gezwungen, da eine gegnerische Spielerin in ihrem Rücken einschussbereit stand, beim Klärungsversuch landete der Ball im eigenen Tor.

Das Diemardener Team bewies eine gute Moral und erarbeitete sich weiterhin gute Chancen. Nach einem Seitenwechsel ging die Angreiferin bis zur Grundlinie durch und legte den Ball Richtung Strafstoßpunkt zurück, von wo eine nachgerückte Spielerin den Ball flach einschieben konnte.

Gegen Ende wurde von beiden Seiten viel gekämpft und wenig gespielt, da der tiefe Boden sehr viel Kraft gekostet hatte.

Aufgrund der Mehrzahl der erspielten Chancen ging der knappe Diemardener Sieg in Ordnung.

Fazit: Das Coaching der Viererkette untereinander klappt zunehmend besser, sodass Kai Loges kaum noch Korrekturen vom Spielfeldrand vornehmen muss.

Online Games