Gelungener Abschluss der Saison gegen die JSG Burgberg

Die Spielerinnen des TSV Germania Diemarden hatten sich vorgenommen, mit ihrem letzten Saisonspiel die mäßige Rückrunde vergessen zu machen.

Besonders das letzte Heimspiel gegen den BVG Wolfenbüttel steckte noch in den Köpfen, als man über weite Strecken des Spiels das bessere Team war, aber durch vermeidbare Gegentore als Verlierer vom Platz ging.

Die Aufstellung war schon auf das veränderte Spielsystem des kommenden Spieljahres ausgerichtet, weswegen sich die erneut umformierte Defensive erst finden musste und in den ersten Minuten etwas wackelte.
Dieses verbesserte sich aber im Laufe der Spielzeit, und trug zu einer Belebung des Angriffsspiels deutlich bei.

Die Gastgeberinnen spielten sich ab Mitte der ersten Hälfte gute Möglichkeiten heraus, nutzten diese aber nicht.
Als nach einem Angriff über die linke Seite die gegnerische Abwehr weit auseinander gezogen werden konnte, fiel dann der Führungstreffer durch einen Flachschuss aus zentraler Position vor dem Strafraum.

Fast im Gegenzug wurde diese Führung durch eine unglückliche Aktion im Defensivbereich wieder verschenkt.

Das Team zeigte aber Moral und wurde dafür nach einem Solo von der linken Seite mit einem fulminanten Abschluss belohnt.

Wenige Minuten vor der Pause fiel allerdings nach einem Eckball der Ausgleich, als der Ball im Strafraum mit geringer Geschwindigkeit durch Freund und Feind hindurch zu hüpfen schien und eine Burgbergerin den Ball nur noch über die Linie zu schieben brauchte. Auch hier sah das gesamte im Strafraum versammelte Team nicht gut aus.

Nach der Pause liess das Team dann Ball und Gegner mehr laufen, wodurch die ersatzgeschwächte Gäste mehr und mehr unter Druck geriet und konditionell von Minute zu Minute schwächer wurde. Hier machte sich vor allem Bemerkbar, dass das Burberger Spiel von nur zwei Spielerinnen getragen wurde.

Dazu kam, dass in der körperlich intensiv geführten aber stets fairen Partie, die Burgbergerinnen durch Verletzungen zeitweise nur acht Spielerinnen auf dem Feld hatten.

Mit teilweise sehenswerten Kombinationen wurde die Gästeabwehr jetzt ein ums andere Mal auseinander genommen und Tor um Tor erzielt.

Bei den letztendlich neun erzielten Toren gab es auf der Seite der Gastgeber sieben verschiedene Torschützinnen, was die manschaftsorientierte Spielphilosophie des Diemardener Trainerteams wiederspielgelt.

"Das Ergebnis gibt die Leistungsstärke der Burgbergerinnen nicht wieder," relativierte Uli Birk nach Spielende das Ergebnis. "Wenn Sie hier mit zehn oder mehr Spielerinnen angetreten wären, sehe der Spielverlauf anders aus. Trotzdem war es schön, dass wir mit einem Sieg die Saison beenden konnten."

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