Hart erkämpfter 2:1 Sieg in Wolfsburg

Bei der Reserve des VfL Wolfsburg erkämpften sich die Spielerinnen des TSV Germania Diemarden ein letztendlich glückliches 2:1.
Dabei legte das Team vor allem die Abschlussschwäche ab und machte aus den wenigen Chancen zwei Tore.

Wie bereits im Hinspiel setzten die Autostädterinnen auf ein körperbetontes Spiel und versuchten bereits früh den Aufbau zu stören.
Im Gegensatz zur ersten Begegnung ließen sich die TSVerinnnen nicht den Schneid abkaufen und versuchten mit spielerischen Mitteln vor das gegnerische Tor zu kommen.

Das 1:0 wurde nicht heraus gespielt, sondern von der Gästeabwehr auf dem Silbertablett serviert.
In einer unbedrängten Situation wurde der Ball 10 Meter vor dem eigenen Strafraum quer gespielt. Eine Diemardenerin hatte darauf spekuliert und erlief den Ball, um ihn anschließend unhaltbar flach in die linke untere Ecke zu schießen.

Es folgte viel Kampf und Krampf im Mittelfeld, bevor die Wolfsburgerinnen mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze den Ausgleich erzielen konnten.

Die Wolfsburgerinnen drückten und wollten noch vor der Pause die Führung erzielen, aber wie im Hinspiel konnte der TSV durch einen direkten Freistoß wieder vorlegen.

Nach der Pause liefen die Angriffe vermehrt in Richtung Abwehr des TSV, die aber zunehmend sicherer stand und immer wieder clever die Bälle ablief oder die Bälle mit dem Körper abdeckte und ins Aus laufen liess. Der Ball wurde lange Zeit auch unter Bedrängnis nicht planlos nach vorne geschlagen, sondern es wurde durch schöne Passstafetten durchs Mittelfeld aufgebaut.
Dann fehlte es aber zu oft an Anspielstationen in der Offensive, so dass es nur wenige Torchancen oder zumindest eine längere Verschnaufpause für die Hintermannschaft gab.

In den letzten 15 Minuten ging beiden Teams auf dem tiefen Boden die Kraft aus, das Spiel verflachte war aber jederzeit hoch spannend. Einige hohe Hereingaben der Wolsburgerinnen rauschten durch den Fünfmeterraum, ohne dass eine Spielerin die Flugbahn entscheidend verändern konnte.

Die wenigen guten Angriffsaktionen der TSVerinnen resultierten aus Einzelaktionen und wurden nicht konsequent abgeschlossen.

Der Abpfiff wurde von den Spielerinnen des TSV mit Jubel gefeiert.

Letztendlich war das Zustandekommen des Sieges glücklich, aber das Team des TSV zeigte eine überzeugende kämpferische Leistung, mit der die spielerischen Mängel ausgeglichen werden konnten.
Über ein Untenschieden hätte sich jedoch keiner der im gecharterten Reisebus mitgekommenen zwanzig Anhänger beschweren können.

Durch den gleichzeitigen Sieg des SV Gifhorn im Heimspiel gegen die SVG Göttingen 07 überwintert das Team auf dem Spitzenplatz.

Ein Ergebnis, mit dem zu Beginn der Saison niemand in Diemarden rechnen konnte, da das Team nur zwei nominelle B-Juniorinnen im Aufgebot hat und in der Mehrzahl aus Spielerinnen besteht, die noch im letzten Jahr bei den D-Juniorinnen erfolgreich zum Einsatz kamen.

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